Regeln

Die folgenden Regeln dienen dazu, Dir mitzuteilen, was von Dir erwartet wird und was Du selbst von anderen erwarten darfst. Sie gewährleisten einen respektvollen Umgang miteinander, ermöglichen ein wirkungsvolles und reibungsloses Training und helfen, vor Verletzungen zu schützen.

Zum Training erscheinen die Boxer pünktlich, da sonst wesentliche Trainingselemente verpasst werden und die Verletzungsgefahr steigt. Über zusätzliche Bewegungsaufgaben, die ein ausreichendes Aufwärmen sicherstellen, entscheidet der Trainer.

Das notwendige Equipment (Hallensportschuhe, Bandagen, Handschuhe, Zahnschutz, Springseil) wird von den Boxern zu jedem Training mitgebracht. Das Ausleihen von Handschuhen ist nur zum Probetraining möglich.

Schmuck (auch Piercings) und Uhren müssen vor dem Training abgelegt werden, um Verletzungen vorzubeugen. Es ist nicht ausreichend, Piercings zu überkleben.

Während des Trainings darf wegen der Gefahr des Verschluckens kein Kaugummi gekaut werden.

Die Anweisungen der Trainer müssen befolgt werden.

Dauerhafte gesundheitliche Probleme (z.B. Asthma, Herzprobleme, orthopädische Besonderheiten usw.) sowie vorübergehende Einschränkungen (z.B. gerade überstandene Erkältung, Verstauchungen, Prellungen) müssen dem Trainer vor Trainingsbeginn mitgeteilt werden. Auch über Probleme, die während des Trainings entstehen (z.B. Schmerzen) muss der Trainer umgehend informiert werden.

Während des Trainings sollte der Trainingsbereich möglichst nicht verlassen werden.

Jeder Boxer versucht im Training sein Bestes zu geben, auch wenn er müde ist oder wenig Lust hat.

Bei jeder Partnerübung muss der Zahnschutz getragen werden! Auch bei langsamem Üben kann man ungünstig abrutschen und den Partner versehentlich treffen.

Im Training werden alle Boxer gleich behandelt, unabhängig von Alter, Geschlecht, sozialer und ethnischer Herkunft, Weltanschauung, Religion und politischer Überzeugung.

Die Boxer respektieren einander, begegnen sich höflich und nehmen auf Schwächere Rücksicht. Bei Partnerübungen und auch im Sparring nehmen sich die Boxer nicht als Gegner, sondern als Partner wahr und verhalten sich entsprechend.

Weisen Trainer oder Trainingspartner einen Boxer auf Fehler hin, so geschieht das, damit sich der Boxer verbessern und entwickeln kann und nicht, um ihn zu ärgern.

Sparring ist kein Wettkampf! Wer hier nicht rücksichtsvoll agiert und nicht auf die Gesundheit seines Partners achtet, muss den Ring sofort verlassen.

Mit dem Trainingsmaterial wird pfleglich umgegangen. Der Materialraum wird nach jedem Training ordentlich aufgeräumt hinterlassen.

Nach dem Training helfen alle beim Abbau und beim Aufräumen der Sporthalle. Wer das Training früher verlassen muss, erkundigt sich beim Trainer, was er ggf. schon aufräumen kann.

Amateurboxer dürfen nicht gemeinsam mit Profiboxern trainieren (Ausnahmen regeln die Wettkampfbestimmungen). Bei Nichtbeachtung droht Ausschluss aus dem Verein.

Boxen ist kein Sport für Schläger. Auch außerhalb des Trainings verhalten sich Boxer respektvoll, denn sie repräsentieren ihren Sport und ihren Verein. Wer außerhalb des Trainings durch verbal und/oder körperlich aggressives Verhalten auffällt oder Boxen anwendet (außer in Notwehr) wird aus dem Verein ausgeschlossen!