Neue Trainer bei der Box-Union

Liebe Boxfreunde!

v.l.n.r.. Mehmet Can und Rudi freuen sich auf ihre neuen Aufgaben

v.l.n.r.. Mehmet Can und Rudi freuen sich auf ihre neuen Aufgaben

Wir freuen uns sehr, im Trainerteam zwei „neue“ Gesichter begrüßen zu dürfen: Am vergangenen Sonntag haben Mehmet-Can und Rudi ihre Prüfung bestanden und sind nun ganz offiziell Inhaber der C-Lizenz Boxen. Dazu gratulieren wir beiden ganz herzlich!!!

Während Mehmet sich zunächst weiter vorwiegend auf seine Aufgabe als Wettkämpfer konzentriert, wird Rudi nun häufiger das Training leiten. Eine Kostprobe gab es bereits vergangenen Dienstag. Rudis Training war total anstrengend, aber das wollen wir ja so… 🙂

Fotos und einen Presseartikel dazu gibt es demnächst hier und in der lokalen Presse!

Spannende Fights bei der Boxgala am 17.03.2018

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So sehen Sieger aus… Die Weißenthurmer Boxer mit ihren Trainern

Am 17.03. war es wieder so weit: Die Weißenthurmer Box-Union, ein Traditions-verein des olympischen Boxens, hatte zur Boxgala geladen. Aus über 30 renommierten Vereinen aus Deutschland, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden und einem Pool aus fast 200 gemeldeten Boxern wählten die Weißenthurmer die interessantesten Begegnungen für ihr Publikum aus.

Zunächst gab es eine kurze Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden, Florian Nickenig, der später auch als Kämpfer im Ring zu sehen sein sollte.

Um kurz nach 16 Uhr hieß es endlich: „Let’s get ready to rumble!“ Die Kämpfer betraten die Halle zu den von ihnen vorher ausgewählten Einlaufsongs, was mitunter für Gänsehaut beim Publikum sorgte. Darüber hinaus setzte Ringsprecher Werner Nickenig die Sportler durch seine Ansagen gekonnt in Szene und sorgte für die richtige Stimmung in der Halle.

Bereits im ersten Kampf des Abends in der Altersklasse der Schüler (U 13) ging es ganz schön zur Sache. Richtig laut wurde es aber erstmalig in Kampf Nummer vier, dem ersten mit Weißenthurmer Beteiligung: Noel Uzun, der jüngste in der Weißenthurmer Staffel, stand Dijamant Hassani von der SG Dietzenbach gegenüber. Beide standen an diesem Abend zum ersten Mal im Seilgeviert. Noel merkte man das jedoch nicht an. Er hatte den Kampf von Beginn an im Griff, hielt den kleineren Dijamant gezielt auf Distanz und traf immer wieder mit schnellen Serien zu Kopf und Körper. Der Dietzbacher zeigte Kämpferherz, war jedoch in allen drei Runden deutlich unterlegen, so dass seine Ecke in Runde drei schließlich das Handtuch warf.

Der emotionalste Kampf des Abends war aus Zuschauersicht wohl der achte: Hier traf der Weißenthurmer Faustkämpfer Samy Pörschke auf Alessandro Russo vom Boxring Wesseling. Samy war vor ca. zwei Jahren mit reichlich Übergewicht zur Box-Union gekommen und niemand glaubte, dass er es länger als zwei oder drei Trainings durchhalten würde. Aber Samy blieb am Ball. Er nahm langsam und konsequent bis auf Normalgewicht ab und brachte seine schwache Kondition auf Trab, indem er sich durch jedes noch so harte Training biss. Sein Ziel: bei der diesjährigen Boxveranstaltung kämpfen zu dürfen. Seine Vereinskameraden haben großen Respekt vor Samys Willen und eine Welle der Begeisterung trug ihn durch alle drei Runden. Sein Gegner wollte es ihm nicht eben leicht machen und setzte Samy ordentlich unter Druck, gab merklich alles, um den Kampf für sich zu entscheiden. Doch Samy gelang es, immer ein bisschen öfter zu schlagen, immer etwas härter zu treffen. Völlig erschöpft, aber als strahlender Sieger verließ er am Ende den Ring.

Im ersten Fight nach der Pause wurde Abschied gefeiert: Florian Nickenig, der 1. Vorsitzende des Vereins und Vize-Rheinlandmeister im Superschwergewicht, trat zum letzten Duell seiner Boxkarriere an. Sein Gegner Mankadi Mbala von den FK Köln-Kalk machte eine gute Figur und setzte Florian unter Druck. Jedoch war Florians Erfahrung spürbar und so beherrschte er seinen Gegner, der seinen ersten Wettkampf bestritt. Ließ auch am Ende Florians Kondition etwas nach, so halfen ihm die Anfeuerungsrufe des Publikums, der Vereinskameraden und der Trainer durch die letzte Minute der letzten Runde. Er konnte seine Karriere daher mit einem Sieg beschließen.

Mehmet-Can Uzun, der erfahrenste Weißenthurmer Boxer, durfte in Kampf Nummer 13 ran. Er traf auf den Dortmunder Luca Milhausen. Beide Sportler sind eigentlich für technisch saubere Kämpfe bekannt, doch in diesem Aufeinandertreffen schienen sie sich gegenseitig zu Unsauberkeiten zu verleiten. Zeitweise glich das Geschehen im Ring eher einer Rauferei, was vom Ringrichter leider zu selten unterbunden wurde. Nach drei Runden zähem Ringen, rang sich das Kampfgericht schließlich zu einem Unentschieden durch.

In Kampf Nummer 15 betrat ein „alter Bekannter“ für die Weißenthurmer den Ring. Madjid Aourai war bereits in seiner Jugend für die Box-Union angetreten und kehrte nach einigen Jahren Pause zur Box-Union zurück. Er stand Diam Mohammad von den FK Köln-Kalk gegenüber. Madjid begeisterte sowohl durch technisch sauberes Boxen als auch durch seine Beweglichkeit und seine schier unglaubliche Schnelligkeit und zeigte damit einen der besten Kämpfe dieses Abends. Er dominierte alle drei Runden deutlich und so war das Ergebnis von 5:0 Kampfrichterstimmen nur folgerichtig.

Der letzte Boxer der Weißenthurmer Staffel musste sich bis zum vorletzten Kampf gedulden. Matthias Lohner traf auf einen starken Remi Scholer vom BC Rumelange. Beide Boxer zeigten einen aggressiven Stil, kannten nur den Vorwärtsgang und deckten einander mit harten Kombinationen ein. Die Halle kochte, die Athleten gaben alles, um diese Ringschlacht für sich zu entscheiden und beeindruckten durch ihren Kampfgeist und ihren unbedingten Willen zu gewinnen. Doch konnte keiner der beiden wirklich die Oberhand gewinnen und so ging das Unentschieden am Ende in Ordnung.

Und obschon alle Kämpfe dieses Abends ein hohes Niveau aufwiesen, soll der letzte Kampf des Abends nicht unerwähnt bleiben. Hier trafen in der Altersklasse der Junioren (U 17) Kevin Maier vom BC Simmern und Nadir El Bakri vom GBG Wiesbaden aufeinander. Schon die Kampfstatistik des Ausnahmetalents und Deutschen Meisters seiner Altersklasse, Nadir, ist beeindruckend. Alle seine bislang 17 Kämpfe konnte er für sich entscheiden. Doch auch sein Gegner ist nicht gerade Fallobst, war er mit insgesamt 38 absolvierten Kämpfen, teilweise auch auf internationaler Ebene, weitaus erfahrener und mit einem dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften nicht viel weniger erfolgreich. Beide Kämpfer präsentierten sich in überragender Verfassung. Beide haben eine gute technisch-taktische Ausbildung genossen, zeigten ein gutes Auge und einen starken Willen. Am Ende musste sich Kevin jedoch dem überlegenen Nadir geschlagen geben.

Auch das Kampfgericht um Supervisor und Landessportwart Bernd Klein zeigte sich an diesem Abend von seiner besten Seite, wofür man sich herzlich bedanken möchte.

Das Organisationsteam, bestehend aus Florian Nickenig (Sponsorenbetreuung, Werbung, Gesamtverantwortung), Martin Friedrich und Christian Nickenig (Tontechnik), Claudia Brüggemeyer (Catering) und Christina Nickenig (Kampfzusammenstellung, Presse), konnte absolut zufrieden sein mit dieser Boxgala und bekam von allen Seiten viel Lob für die gelungene Veranstaltung.

Die Ergebnisse in der Übersicht:

Dijon Hassani (SG Dietzenbach) – Max Loos (BR Westerwald): Punktsieg (PS) für Hassani

Ioannis Koutsochristos (SV Menden) – Ramazan Akhunodor (Boxwolf Koblenz): PS für Akhunodor

Asifa Bihorac (BBC Remscheid) – Chrisovalantou Koutsochristou (SV Menden): PS für Koutsochristou

Dijamant Hassani (SG Dietzenbach) – Noel Uzun (Box-Union Weißenthurm): RSC (TKO durch Aufgabe des Gegners/Wurf des Handtuchs in der dritten Runde für Uzun)

Charles Passelecq (BR Eupen) – Sinan Akin (TuS Rheindorf): PS für Akin

Dominik Michels (BC Neuwied) – Miguel Dias Concalves (BC Rumelange): PS für Michels

Marcel Zimmermann (TuS Rheindorf) – Dominik Freitag (RW Koblenz): PS für Freitag

Alessandro Russo (BR Wesseling) – Samy Pörschke (Box-Union Weißenthurm): PS für Pörschke

Yves Tumelero (BC Rumelange) – Hamed Latifi (SV Menden): PS für Latifi

Mbala Mankadi (FK Köln-Kalk) – Florian Nickenig (Box-Union Weißenthurm e.V.): PS für Nickenig

Nina Nasshoven (TuS Rheindorf) – Isabel Thyssen (BC Bergisch Gladbach): PS für Nasshoven

Soufiane Douzi (GBG Wiesbaden) – Mücahit Arat (FK Köln-Kalk): Sieg durch KO in Runde 2 für Douzi

Luca Milhausen (BKV Dortmund) – Mehmet-Can Uzun (Box-Union Weißenthurm): unentschieden

Ariane Winter (TuS Aschaffenburg) – Corinna Glunz (BC Essen Steele): PS für Winter

Diam Mohammad (FK Köln-Kalk) – Madjid Aourai (Box-Union Weißenthurm e.V.): PS für Aourai

Furkan Arslan (BBC Remscheid) – Elias Kallouch (GBG Wiesbaden): PS für Kallouch

Amin Naime (Boxwolf Koblenz) – Tobias Hoffmann (BC Herdorf): PS für Hoffmann

Remi Scholer (BC Rumelange) – Matthias Lohner (Box-Union Weißenthurm e.V.): unentschieden

Kevin Maier (BC Simmern) – Nadir El Bakri (GBG Wiesbaden): PS für El Bakri

 

Außerdem möchten wir an dieser Stelle all jenen danken, die zum Gelingen der Boxgala beigetragen haben. Wir bedanken uns ganz herzlich bei:

  • den Turnerinnen des TV Weißenthurm, die für uns ihr Training verschoben haben
  • den Verantwortlichen des BSV, die auf Kabinen und Schiedsrichterraum verzichten mussten
  • Herrn Konrektor Werner und Herrn Rektor Stein, die trotz Schulbetriebs die Halle zur Verfügung stellten
  • Herrn Bürgermeister Heim für das Werbebanner und seine alljährliche Unterstützung unserer Boxgala
  • Frau Staufenbiel, der guten Fee aus dem Rathaus, die bei der Terminabsprache half und für alle Fragen ein offenes Ohr hat
  • Herrn Adams vom städtischen Bauhof, der den erkrankten Hausmeister der Grundschule vertrat
  • denjenigen städtischen Bauhof-Mitarbeitern, die Sonntags den Müll entsorgt haben (leider weiß ich nicht namentlich, wer es war)
  • unseren zahlreichen Sponsoren, die uns durch Geld- und Sachspenden bei der Finanzierung der Veranstaltung unterstützt haben (zufällige Reihenfolge): Bäcker Karls Backhaus, Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz, Fa. Ardagh, Bistro Aga, FFC 56 Koblenz, Stadt Weißenthurm, Steuerberater Dr. Achim Lohner, Volksbank RheinAhrEifel, CK Werbetechnik, Malerbetreib Hassan, Pizzeria Trattoria Ferrara, Amigo Arkadas Grill, Baustoffhandel Kircher
  • unseren Kampf- und Ringrichtern, die ein gutes Auge bewiesen haben
  • unserem Supervisor Bernd Klein, der dafür sorgte, dass die Kämpfe regelgerecht und fair abliefen
  • unserem Ringarzt Dr. Alan Brecht, der die Sportler vor und nach den Kämpfen untersucht und ärztlich betreut hat
  • unserer Protkollführerin Farah, die diese Aufgabe zum ersten Mal, aber mit Bravour gemeistert hat
  • unserem Zeitnehmer Andreas, der den ganzen Abend lang die Uhr fest im Blick hatte
  • unserem Ringsprecher Werner Nickenig, der die Boxer angesagt und die Urteile verkündet hat
  • unseren Tontechnikern Christian und Martin, die für die musikalische Untermalung zuständig waren und den Boxern ihre ausgewählte Einlaufmusik spielten
  • Claudia Brüggemeyer, die für das leibliche Wohl verantwortlich war und Bianca, Melanie, Natalie und allen anderen, die an der Theke geholfen haben
  • allen Kuchenspendern, deren Leckereien von allen Seiten gelobt wurden
  • unseren Kassierern Guido und Markus
  • unseren Springerkräften, die immer da ausgeholfen haben, wo es brannte: das war beinahe der halbe Verein 🙂
  • all jenen, die beim Auf- und Abbau viele Stunden geholfen haben (das waren einige, die zum Teil von morgens 9.00 Uhr bis um Mitternacht dabei waren)
  • unserem Ringbauer Hüseyin Akkus, der uns bereits zum vierten Mal unterstützte und diesmal aufgrund widriger Umstände diesmal ohne seinen Helfer anreisen musste
  • allen Pressevertretern, die in den lokalen Medien über unsere Veranstaltung berichtet haben
  • allen Boxern, die unser Publikum mit zahlreichen spannenden Kämpfen begeistert haben und ihren Trainern
  • unserem Publikum für die großartige Stimmung und den reichlichen Verzehr 🙂
  • unseren Boxern Matthias, Samy, Noel, Mehmet-Can, Madjid und Florian, die allesamt großartig gekämpft und  ihren Trainer sehr stolz gemacht haben
  • Serge Wunder, dem besagten Trainer, der unsere Jungs auf den Punkt fit gemacht und sie sehr gut auf ihre Aufgabe eingestellt hat
  • unserem Kooperationspartner, dem FFC 56 in Koblenz, bei dem wir einige zusätzliche Trainingseinheiten absolviert haben
  • unserer Sportwartin Christina Nickenig und unserem Trainer-Azubi Rudolf Geist, die für die Zusammenstellung der Kämpfe verantwortlich waren
  • unserem 1. Vorsitzenden Florian Nickenig, der sich um das Sponsoring und die Organisation gekümmert und an allen Ecken mit angepackt hat
  • unseren Familien, die alle fleißig mitgeholfen haben (damit sie uns überhaupt mal zu Gesicht kriegten) und die unsere Nervosität gelassen ertragen haben
  • und all jenen, die ich trotz intensiven Überlegens vergessen habe – bitte seht es mir nach und erinnert mich!

Anfängerkurs ist ausgebucht!

Liebe Boxfreunde!

Erst heute startete die Anmeldefrist für unseren Anfängerkurs und schon um 14.30 Uhr alle Plätze belegt! Wir freuen uns sehr über das große Interesse und bitten um Verständnis bei all denen, die leider keinen Platz mehr bekommen können. Sie müssen leider bis zum Herbst warten, wenn unser nächster Anfängerkurs startet.

 

23.03. – 04.05.2018: Anfängerkurs

boxbabys

Etwas älter solltet Ihr schon sein – ab 10 Jahren seid Ihr bei uns willkommen!

Boxen ist wieder angesagt! Das freut uns natürlich sehr!

Aufgrund der Vielzahl der Interessenten haben wir uns jedoch kürzlich schweren Herzens entschlossen, Neumitglieder nur noch über unsere Anfängerkurse aufzunehmen, da es unseren Trainern im normalen Trainingsbetrieb nicht mehr möglich ist, sich so intensiv mit den Anfängern zu beschäftigen, wie es erforderlich wäre.

Unser nächster Anfängerkurs startet am 23.03. Anmelden kann man sich vom 06. bis zum 20.03. über das hiesige Kontaktformular. Der Kurs findet immer freitags von 20 bis 22 Uhr parallel zum normalen Training statt und umfasst insgesamt 6 Einheiten (Termine: 23.03., 06.04., 13.04., 20.04., 27.04, 04.05.). Er kostet er 15 €, wobei diese Gebühr bei Anmeldung im Verein mit den ersten Mitgliedsbeiträgen verrechnet wird.

Für den Anfängerkurs benötigt man Hallensportschuhe, Sportkleidung, ausreichend Getränke (am besten stilles Wasser) und evtl. ein Handtuch (wir schwitzen ordentlich). Bandagen und Boxhandschuhe stellen wir für den Kurs kostenlos zur Verfügung. Erst, wenn man sich im Verein anmeldet, muss man sich dieses Equipment besorgen. Außerdem benötigt man dann einen Zahnschutz und ein Springseil. Wir beraten Euch dabei gern. Z.T. kann man die Sachen auch bei uns erwerben.

Boxen macht Spaß – beim Zuch am Thur

Dieses Foto stammt aus der Mitte der 70er Jahre

Dieses Foto stammt aus der Mitte der 70er Jahre

Erstmals seit über 40 Jahren nahm die Box-Union wieder am Weißenthurmer Karnevalszug teil. Wie konnte das geschehen? Etwa zwei Wochen vor dem Termin bot man unserem 1. Vorsitzenden einen fast fertigen Karnevalswagen an, da die eigentliche Besetzung kurzfristig absagen musste. Da der Wagen bereits in Vereinsfarben gestaltet und unser 1. Vorsitzender wohl nicht ganz bei Trost war, sagte er zu und stand nun vor der unmöglichen Aufgabe, in anderthalb Wochen eine Mannschaft zusammenzubringen, die den Wagen fertigstellt, Kostüme und Wurfmaterial organisiert und natürlich auf dem Wagen mitfährt. Und entgegen aller Unkenrufe ist es gelungen, auch wenn dazu einige arglose Verwandte eingespannt werden mussten.

Die Box-Union im Jahre 2018

Die Box-Union im Jahre 2018

Ein Motto war schnell gefunden. An dieser Stelle vielen Dank an Muhammad Ali, dessen Ausspruch „Float like a butterfly, sting like a bee“ (Schwebe wie ein Schmetterling, stich wie eine Biene) die Faustkämpfer einmal mehr inspiriert hat. Damit war auch die Kostümfrage geklärt und aus stahlharten Kämpfern wurden süße Bienchen und anmutige Schmetterlinge.

Die karnevalistischen Boxer hatten sichtlich Spaß beim Zuch und feierten was das Zeug hielt. Zum Glück spielte das Wetter entgegen der Vorhersagen mit und der Regen setzte erst ein, als man sich längst zum Weiterfeiern in der Stadthalle eingefunden hatte. Auch dort ging es munter weiter und es wurde reichlich geschunkelt und getanzt.

Dass man in zwei Jahren wieder dabei sein möchte, wurde gleich beschlossen – dann aber mit etwas mehr Vorbereitung und dementsprechend mit noch mehr Beteiligten…

Der Dank gilt neben der Ka&Ki, die den Wagen bereit gestellt hat, selbstverständlich allen Vereinsmitglieder, die so kurzfristig zugesagt haben, sowie den Verwandten und Förderern, ohne die, wie so oft, nichts gegangen wäre!!!

 

Neujahrsfeier im Bistro „Aga“

Liebe Boxfreunde!

Gestern haben wir im Bistro Aga das neue Trainingsjahr begrüßt. Das türkisch-deutsche Büffet war, wie gewohnt, vielseitig und lecker. Und nachdem ich die Boxerinnen und Boxer beim Essen gesehen habe, kann ich mir gewisse Gewichtsprobleme besser erklären…

Nach dem Essen durfte man keine ruhige Kugel schieben: Beim Kegeln ging es um Sieg oder Niederlage, hatten doch einige noch die Verliererstrafe aus dem vergangenen Jahr vor Augen: „Tschu tschi wa, tschu tschu wa, tschutschu wa wa wa…“  In zwei Runden wurden auf der Kegelbahn die ersten beiden Aspiranten für eine tänzerische Einlage ermittelt. Dann gab es noch Pantomime, bei der besonders Matthias‘ Hüftschwung und Serges Fähigkeiten bei der Hausarbeit beeindruckten. Auch kann man sich Natalie jetzt durchaus als Eiskunstläuferin vorstellen.
Dann war noch ein Geschicklichkeitsspiel zu absolvieren: mit Boxhandschuhen an den Händen musste Münzen aufgehoben und in ein Glas transportiert werden. Dabei stellten wir fest, dass Boxer nicht unbedingt Feinmotoriker sind.

Wenigstens hatten wir viel zu Lachen und ganz ehrlich: von den Gewinnern unserer Spiele spricht kein Mensch mehr. Die Verlierer hingegen werden uns mit ihrem „Ententanz“ immer in Erinnerung bleiben. Und falls wir doch etwas vergessen, so schauen wir uns die Videos einfach nochmal an…

Erst gegen Mitternacht endete diese sehr schöne Feier, die nebenbei auch gezeigt hat, dass Boxen nichts für Einzelkämpfer ist, sondern dass wir ein gutes Team sind! Vielen Dank an alle für diesen sehr lustigen und schönen Abend!

Wer Fotos hat und die zur Verfügung stellen möchte, kann sich via E-Mail oder über das Kontaktformular bei mir melden! Natürlich hätte ich auch an dem Video Interesse! 😉

31 Boxerinnen beim Frauensparringstag

gruppe-2Am Samstag, den 06.01. lud die Box-Union Weißenthurm Boxerinnen aus nah und fern zum Frauensparringstag ein. 31 Boxerinnen reisten z.T. von weit her mit ihren Trainern an, um sich in Trainingskämpfen (sog. Sparring) mit anderen Boxerinnen zu messen. Die Resonanz war damit überraschend groß. So waren neben Athletinnen aus Bad Neuenahr und Montabaur auch Boxerinnen aus Köln, Leverkusen, Bocholt, Essen, Mülheim-Dümpten, Kostheim, Ansbach und Offenbach gekommen, um das im Training Gelernte im Sparring umzusetzen und neue Erfahrungen und Impulse zu erhalten. Auch drei Weißenthurmer Faustkämpferinnen kamen zum Einsatz.

sparring-1Zunächst gab es ein gemeinsames Aufwärmtraining, anschließend ging es im Ring kräftig zur Sache. Die Sportlerinnen haben in ihren Heimatvereinen selten das Glück, geeignete Trainingspartnerinnen zu finden, da der Boxsport noch immer von Männern dominiert wird. So genossen sie nun die große Auswahl und boxten immer wieder neue Gegnerinnen. Die mitgereisten Trainer unterstützten ihre Athletinnen nach Kräften und gaben wichtige Tipps, die sofort umgesetzt wurden. Und die Frauen wurden einfach nicht müde. Erst nach drei Stunden ging auch der letzte Sparringskampf zu Ende und die Sportlerinnen traten erschöpft, aber glücklich den Heimweg an.

Die neue Frauenwartin der Box-Union, Natalie Jonas, gab zwar als Organisatorin des Treffens ihr Debüt, wirkte aber bereits routiniert. Sie sorgte für einen herzlichen Empfang und eine durchdachte Organisation, so dass die Frauen sich bereits auf das nächste Treffen freuen.

„Das Interesse an Trainingstagen für Frauen ist groß“, so die Frauenwartin. „Die meisten Frauen und Mädchen haben in ihren Vereinen keine passenden Trainingspartnerinnen, daher wird unsere Veranstaltung so gut angenommen und die Athletinnen und ihre Trainer nehmen zum Teil weite Anfahrtswege in Kauf. Nun hoffen wir, dass die Resonanz bei unserer anstehenden Boxgala ähnlich groß sein wird und wir dem Publikum ein paar erstklassige Frauenboxkämpfe präsentieren können.“

Besagte Boxgala findet am 17. März in der Turnhalle der Grundschule Weißenthurm statt. Bereits jetzt haben sich die ersten Vereine angemeldet. Auch die Box-Union konnte einige junge Boxtalente aufbauen, so dass man sich auch diesmal auf hochkarätige und spannende Fights freuen kann. Nähere Infos gibt es demnächst an dieser Stelle sowie im Internet unter www.boxunion.de.

Eliteboxer des ABVR: Teilnahme an DM in Lübeck

Der Sportwart unseres Landesverbandes, Bernd Klein, wird uns ab sofort über die Erfolge unserer Eliteboxer auf dem Laufenden halten. Das freut uns, denn natürlich nehmen wir daran gern Anteil!

Am 06.12. hat in Lübeck die Deutsche Meisterschaft der Männer begonnen. Für den ABVR waren in der Klasse bis 69 kg Alan Unadzev von RW Koblenz und in der Klasse bis 75 kg Georg Sahakjan vom BR Westerwald gemeldet.

Alan konnte leider wegen Krankheit Alan nicht antreten.

Georg konnte im Achtelfinale den Ring als Sieger verlassen. Leider ist er dann im Viertelfinale ausgeschieden. Er führte zunächst nach Punkten gegen seinen Gegner aus NRW, bekam aber einmal in der 2. und einmal in der 3. Runde je eine Verwarnung wegen Kopfstoßes. Das bedeutete 2 Punkte Abzug und führte dazu, dass er den Kampf am Ende knapp verlor. Schade!

Georg ist auch einer von wenigen Boxern in unserem Verband, der auf diesem hohen Niveau boxt. Er hat sich enorm verbessert und er hat dieses Jahr schon mehrere A Elite Boxer geschlagen, unter anderem den ehemaligen Deutschen Meister aus Hessen.

Wir freuen uns schon auf die nächsten Neuigkeiten unserer Eliteboxer!

Neue Vereinsmitglieder

art_78-101_1Liebe Boxinteressierte!

Derzeit ist Boxen in Weißenthurm äußerst populär und wir haben fast täglich neue Anfragen. Das freut uns natürlich sehr, stellt uns aber auch vor ein großes Problem: Die Halle ist voll, unsere Vorräte an Material sind ausgeschöpft, unsere Trainer stoßen an ihre Grenzen beim Versuch, sich um alle Trainierenden ausreichend zu kümmern. Wir haben uns daher schweren Herzens entschlossen, neue Mitglieder ohne Boxerfahrung ausschließlich über unsere Anfängerkurse aufzunehmen. Auch für Hobbyboxer haben wir derzeit leider keine freien Kapazitäten. Lediglich im Wettkampfbereich können wir noch ein bis zwei Plätze anbieten.

Wir bitten daher dringend darum, auf unangekündigte Besuche zum Probetraining zu verzichten.

Der nächste Anfängerkurs startet am 23.03.2018. Anmelden kann man sich vom 06. bis zum 20.03. über das Kontaktformular. Der Kurs findet immer freitags von 20 bis 22 Uhr parallel zum normalen Training statt und umfasst insgesamt 6 Einheiten (Termine: 23.03., 06.04., 13.04., 20.04., 27.04, 04.05.). Er kostet 15 €, wobei diese Gebühr bei Anmeldung im Verein mit den ersten Mitgliedsbeiträgen verrechnet wird.

Für unsere Bestandsmitglieder weisen wir aus aktuellem Anlass noch einmal darauf hin, dass Boxhandschuhe und Bandagen selbst mitzubringen sind! Das vereinseigene Material kann nur noch an Teilnehmer der Anfängerkurse ausgegeben werden!

Wir bitten um Verständnis!

„Heimspiel“ bei Boxgala in Koblenz

Endlich mal keine weite Anfahrt für die Weißenthurmer Boxer: Am vergangenen Wochenende konnte man bei der Boxgala in Koblenz sein Können unter Beweis stellen. Ausrichter war der Boxring Westerwald, der eine rundum gelungene Veranstaltung präsentierte. Als Austragungsort hatte man den Fit & Fight Club 56 (FFC 56)  in Koblenz gewählt, mit dem auch die Weißenthurmer gern zusammenarbeiten.

Insgesamt präsentierte man dem Publikum 12 Kämpfe in verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen – trotz zahlreicher kurzfristiger Absagen, die von den Veranstaltern einiges an Organisationstalent verlangten. Auch die Boxer zeigten Einsatz: hervorzuheben ist an dieser Stelle der Gießener Michael Wagner, der an diesem Abend sogar zweimal im Ring stand – im ersten und im vorletzten Kampf des Abends.

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Patrice (blaues Trikot) bei der Urteilsverkündung

Die Box-Union konnte insgesamt drei von vier angemeldeten Boxern in den Ring schicken. Den Anfang machte an diesem Abend Neuzugang Patrice Berjot. Der 17-jährige Mittelgewichtler trat gegen den Neuwieder Jannick Becker an. Beide Boxer gaben an diesem Abend ihr Debüt und waren entsprechend nervös. Mit vorsichtigem Abtasten hielten sich jedoch beide nicht auf, sondern attackierten einander in ständigem Wechsel. Auf jeden Angriff folgte ein Konter und der Ringrichter hatte offensichtlich Schwierigkeiten, der Geschwindigkeit dieses Fights zu folgen, wurde mehrfach fast überrannt. Die Boxer konnten ihre Trainer gar nicht hören, denn die Halle tobte und feuerte fast geschlossen den Weißenthurmer an. Der machte seine Sache gut, setzte die Vorgaben des Trainers um und zeigte zudem die größere Ausdauer. Tumulte gab es, als der Neuwieder, stehend k.o., heftig atmend und ohne jede Deckung an den Seilen stehen blieb. Warum er nicht angezählt wurde und warum an dieser Stelle nicht das Handtuch geworfen wurde, blieb unklar. Ein erfahrenerer Boxer hätte den Kampf in dieser Situation durch eine weitere Schlagserie beendet. Patrice zeigte sich aber zu anständig und wartete ab, bis sein Gegner mit letzter Willensanstrengung erneut zum Angriff überging. Der Schlussgong erlöste ihn schließlich. Das Kampfgericht entschied am Ende auf unentschieden. „Das geht für uns in Ordnung. Patrice hat einen richtig guten Kampf gemacht. Natürlich hat er noch viel Arbeit vor sich und muss noch etwas bissiger werden. Ein Knockout im ersten Kampf wäre aber für den Gegner bitter gewesen und so wollen wir uns nicht darüber ärgern, dass Patrice hier die Chance auf den Sieg liegen gelassen hat“, so Trainer Serge Wunder im Anschluss.

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Mehmet beim Aufwärmen mit Trainer Serge

Der nächste Weißenthurmer Faustkämpfer war Weltergewichtler Mehmet Can Uzun, derzeit der erfahrenste Kämpfer im Kader der Box-Union. Von seinen bisher 17 Kämpfen konnte er ganze 11 für sich entscheiden und war auch für den heutigen Abend zuversichtlich, einen Sieg einfahren zu können. In der gegnerischen Ecke wartete erneut ein Neuwieder: Dominik Michels hatte in der Vergangenheit bereits einmal gegen Mehmet verloren und freute sich auf die heutige Revanche. Beide Athleten zeigten einen technisch sauberen Kampf, wobei Mehmet seine Fähigkeiten als Konterboxer ausspielte und so die Angriffe seines Kontrahenten abfing und schlagkräftig beantwortete. Er dominierte alle drei Runden und setzte die klareren Treffer. Eine Überraschung war daher das Urteil des Kampfgerichts, das dem Neuwieder Boxer den Sieg zusprach. In Mehmets Ecke waren die Trainer zunächst davon überzeugt, dass der Ringsprecher sich vertan haben musste und auch Mehmet war völlig sprachlos. Das Publikum brachte sein Unverständnis durch Buhrufe lautstark zum Ausdruck. Auch ein anwesender Kampfrichter, der bei diesem Kampf nicht gepunktet hatte, bezeugte den Weißenthurmern sein Unverständnis für dieses Urteil. „Es war nicht das erste Mal, dass wir mit der Kampfrichterleistung im Rheinland unzufrieden sind. Das betrifft nicht nur unsere Boxer, insofern gehe ich nicht von Absicht oder bösem Willen aus. Dennoch können wir solche Urteile nicht weiterhin kommentarlos hinnehmen und werden in den nächsten Tagen das Gespräch mit dem Kampfrichterobmann des Landesverbandes suchen“, so Trainerin Christina Nickenig.

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Matthias (re.) und Georg lieferten sich einen ansehnlichen Sparringskampf

Zum Zaudern blieb gar keine Zeit, denn Weltergewichtler Matthias Lohner, der zuletzt Dortmunder Stadtmeister geworden war, betrat gleich nach Mehmet das Seilgeviert. Sein Gegner war der Bundesligaboxer Georg Sahakjan, der für den Boxring Westerwald startete. Da nicht nur die Kampfstatistiken (Georg mit 28 Siegen aus 44 Kämpfen, Matthias mit einem Sieg aus 4 Kämpfen), sondern auch der Gewichtsunterschied eine solche Begegnung eigentlich nicht erlauben, hatte man sich im Vorfeld auf einen Sparringskampf geeinigt, der ohne Wertung bleiben sollte. Georg zeigte sein boxerisches Können, bewegte sich gekonnt und bewies ein gutes Auge. Doch auch Matthias musste sich keineswegs verstecken, war überaus wendig und spritzig. Er wirkte trotz der statistischenÜberlegenheit seines Gegners unbefangen und mutig, ging immer wieder nach vorn und durchbrach des öfteren auch die Deckung des Westerwälders. Auch dieser  traf immer wieder und beide machten über weite Strecken vergessen, dass es sich lediglich um einen Trainingskampf handelte. So kamen auch die Zuschauer voll auf ihre Kosten.

Am Ende zeigten sich auch das Management des FFC 56 und die Organisatoren vom Boxring Westerwald zufrieden mit der Veranstaltung. Ob man diese Kooperation im nächsten Jahr wiederholen wird, ist derzeit noch offen. Aus Sicht der Teilnehmer und des Publikums wäre es auf alle Fälle wünschenswert.

Weitere Fotos und Videos stellen wir gern auf Anfrage zur Verfügung. Bitte nutzt dazu unser Kontaktformular.