KEIN Trainingsbetrieb im November

Beim heutigen Treffen der Ministerpräsidenten der Länder mit der Bundeskanzlerin wurden harte Kontaktbeschränkungen beschlossen, um die Pandemie einzudämmen. Das bedeutet für uns, dass wir im November kein Training anbieten dürfen. Wie es danach weitergeht, lässt sich derzeit leider noch nicht abschätzen. Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir Euch natürlich informieren.

Mitgliederversammlung am 27.10.2020

Liebe Vereinsmitglieder,

gemäß § 7 unserer Vereinssatzung laden wir alle Vereinsmitglieder recht herzlich zu unserer Mitgliederversammlung am

Dienstag, den 27.10.2020 um 19.00 Uhr

in die Turnhalle der Grundschule, Breslauer Str., 56575 Weißenthurm, ein.

 Tagesordnung:

  1. Begrüßung durch den Vorsitzenden
  2. Benennung des/der Schriftführers/-führerin
  3. Feststellung der Anwesenheit und der Stimmberechtigung
  4. Feststellung über die ordnungsgemäße Einladung und Beschluss der Tagesordnung
  5. Jahresbericht des Vorsitzenden
  6. Kassenbericht des Geschäftsführers
  7. Bericht der Kassenprüfer
  8. Jahresbericht des Sportwarts
  9. Jahresbericht der Frauenwartin
  10. Jahresbericht des Jugendwarts
  11. Corona und die Box-Union
  12. Ausblick: Pläne für das nächste Jahr
  13. Anträge zur Tagesordnung
  14. Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung bitten wir schriftlich und fristgerecht bis zum 20.10.2020 an den Vorsitzenden des Vereins zu richten; über das Kontaktformular auf dieser Homepage oder direkt per Mail an dreitakt@web.de.

 

Änderungen laut Landesverordnung, Stand 18.10.

Liebe Boxfreunde!

Derzeit sieht es nicht so aus, als gebe es in absehbarer Zeit Lockerungen für den Trainingsbetrieb. Im Gegenteil erwarten wir aufgrund rasant steigender Fallzahlen  demnächst erneut Einschränkungen. Umso wichtiger erscheint es uns, dass möglichst viele Vereinsmitglieder (unter Einhaltung der AHA-Regeln) an der Mitgliederversammlung teilnehmen, damit wir gemeinsam überlegen können, welche Maßnahmen in der Vergangenheit sinnvoll und umsetzbar waren und welche eher nicht. Nur so können wir schnell und effizient reagieren und hätten damit sogar unserer Bundesregierung etwas voraus.  😉

Hier noch einmal die Zusammenfassung der derzeitigen Bestimmungen und unsere Umsetzung:

Erlaubt ist Kontaktsport nach wie vor in einer festen Gruppe von maximal 30 Personen. In unserem Anmeldesystem haben wir die Kapazitätsgrenzen bereits angepasst. Natürlich sind nicht immer alle im Training und wir werden daher zusätzlich darauf achten müssen, dass die Gruppe durch wechselnde Teilnehmer die zulässige Maximalzahl von 30 Personen innerhalb von 4 Wochen nicht überschreitet. Eine entsprechende Liste wurde, wie bereits vor mehreren Wochen angekündigt, von unserer Sportwartin angelegt. Hier werden aber nur Vor- und Nachname erfasst. Wer 4 Wochen lang nicht im Training war, wird von der Liste gelöscht und damit wird wieder ein Platz frei. Werden die Landesvorgaben geändert, so wird die Liste umgehend vernichtet.
Derzeit ist die Trainingsbeteiligung übersichtlich und wir müssen keine weiteren Maßnahmen ergreifen.

Ab sofort werden wir Euch das Merkblatt „Hygiene- und Kontaktregeln im Training“ bei Änderungen nicht mehr zuschicken! Bitte informiert Euch regelmäßig über Änderungen der Regeln hier auf der Homepage oder schaut auf aktuelle Aushänge an der Tür zu unserem Materialraum!

Noch eine Bitte: Wenn Ihr Verbesserungsvorschläge habt, nehmen wir diese gern auf! Wir erstellen die hiesigen Regeln nach bestem Wissen und Gewissen und unter Berücksichtigung der aktuellen Vorgaben der Stadt Weißenthurm und des Landes Rheinland-Pfalz. Leider sind wir aber nicht unfehlbar… 😉

Aufgrund sich häufender kleinerer Verstöße bitten wir noch einmal eindringlich darum, die Maßnahmen einzuhalten. Es ist für unsere Trainer auch kein Vergnügen, Euch ständig wie kleine Kinder zum Händewaschen und zum Abstandhalten aufzufordern. Erleichtert ihnen ihre Arbeit, denn sie haben allein durch die aufwändige Trainingsverwaltung derzeit viel zu tun! Und bedenkt bitte auch, dass weitere Lockerungen nur dann in Betracht kommen, wenn ersichtlich ist, dass sich alle an die Regeln halten!

Häufige Fragen zum Thema Corona-Bekämpfungsverordnung (CoBeVO), auch über den Sport hinaus, beantworten Euch die Dokumente auf dieser Website des Landes Rheinland-Pfalz: https://corona.rlp.de/de/service/rechtsgrundlagen/

Hier unser aktuelles Merkblatt (Stand 18.10.2020):

Merkblatt: Hygiene- und Kontaktregeln im Training

Um in der aktuellen Situation eine Verbreitung des neuartigen Corona-Virus zu verhindern und Risikogruppen zu schützen, müssen wir im Training einige Hygiene- und Kontaktregeln einhalten. Bitte lest Euch dieses Merkblatt genau durch und quittiert unten mit Eurer Unterschrift, dass Ihr sie verstanden habt. Für Fragen stehen Euch die Trainer jederzeit zur Verfügung.

  • Da die Hallenkapazitäten durch die geltenden Hygienemaßnahmen begrenzt sind, müsst Ihr Euch zu jedem Training über unser Online-Buchungssystem (unter dem Menüpunkt „Training“) anmelden. Es ist immer nur möglich, sich zum nächsten Training anzumelden (also z.B. nicht montags schon für das Freitagstraining). Eine Ausnahme bildet hier das samstägliche Training, das nur von Wettkämpfern besucht werden darf. Hier kann die Anmeldung jederzeit erfolgen.
  • Eure Anmeldung gilt als bestätigt, wenn Ihr eine Antwort via E-Mail erhalten habt. Wenn Ihr eine Absage bekommt, dürft Ihr leider nicht zum Training kommen, weil bereits alle Plätze belegt sind. Bitte schaut also in Eure E-Mails, ehe Ihr Euch auf den Weg zur Halle macht!
  • Solltet Ihr Euch angemeldet haben, aber dann doch nicht kommen können, meldet Euch bitte über das Buchungssystem frühzeitig ab, damit wir den Platz ggf. anderweitig vergeben können. Wer sich anmeldet und ohne Absage fernbleibt, wird für die nächsten beiden Trainingstage gesperrt.
  • Das samstägliche Training wird wieder aufgenommen. Es steht nur aktuellen und früheren Wettkämpfern offen. Die Anmeldung erfolgt auch hier über das Online-Buchungssystem. Sollte ein Samstagstermin im Buchungssystem fehlen, so gilt das Training als abgesagt. Es erfolgt keine zusätzliche Absage über den Newsletter.
  • Bitte haltet auf dem Hin- und Rückweg zum/vom Sportgelände den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 m zur nächsten Person ein. Ist dies an Engstellen nicht möglich, tragt einen Mund-Nasen-Schutz. Auf dem Sportplatzgelände und im Zugangsbereich zur Sporthalle besteht generell die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes. Erst in der Trainingshalle darf dieser abgenommen werden!
  • Der Trainingsbeginn wird um 10 Minuten nach hinten verschoben (Di.: 19.10 Uhr, Fr.: 20.10 Uhr), um Begegnungsverkehr mit den Turnern zu vermeiden. Das Sportgelände darf von Euch aus demselben Grund dienstags nicht vor 19.00 Uhr und freitags nicht vor 20.00 Uhr betreten werden.
  • Begebt Euch nach Betreten der Halle zunächst in den Nassraum, um Euch gründlich mit Seife die Hände zu waschen (min. 30 sec.).
  • Sportler, die weiterhin mit Abstand trainieren möchten oder müssen, weisen die Trainer vor Trainingsbeginn darauf hin, damit dieses Anliegen berücksichtigt werden kann. Im Training ist von diesen Personen stets ein Mindestabstand von 3 m einzuhalten, da von einem erhöhten Aerosolausstoß auszugehen ist. Die Trainer weisen dazu ggf. einen gesonderten Platz zu. Bitte beachtet die Hinweise der Trainer.
  • Achtet darauf, Euer Gesicht nicht mit den Händen zu berühren, da Ihr so möglicherweise Viren aufnehmt oder verteilt. Bringt ein Handtuch mit, mit dem Ihr Euren Schweiß abwischen könnt. Auch Schweißbänder für Stirn und Handgelenke sind hilfreich.
  • Die Umkleiden dürfen unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m genutzt werden. Das bedeutet, dass sich maximal 5 Personen gleichzeitig in der Umkleide aufhalten dürfen. Wir empfehlen weiterhin, möglichst in Sportkleidung zum Training zu erscheinen und Jacken sowie Straßenschuhe neben Eurer Tasche abzulegen. Achtet bitte darauf, dass Eure Straßenschuhe möglichst sauber sind, um den Boden nicht zu verschmutzen.
  • Die Duschen dürfen wieder genutzt werden, allerdings darf immer nur eine Person im Duschraum sein. Bevor der nächste den Duschraum nutzen kann, ist eine Lüftungszeit von 5 Minuten abzuwarten. Wollt Ihr die Duschen nutzen, so sprecht dies bitte schon bei Trainingsbeginn mit den Trainern ab. Diese werden Euch evtl. bitten, das Training dann vorzeitig zu beenden, um lange Wartezeiten zu vermeiden.
  • Das WC sollte möglichst nicht genutzt werden. Lässt es sich nicht vermeiden, so muss die WC-Brille anschließend mit den bereit gelegten Hygienetüchern gereinigt werden. Dazu stellen wir Einmalhandschuhe zur Verfügung. Die Hände sind nach dem Toilettengang mindestens 30 Sekunden lang mit Wasser und Seife zu waschen.
  • Trainingsmaterial muss nach der Benutzung desinfiziert oder mit den bereitliegenden Hygienetüchern abgewischt werden. Materialien mit Lederanteil bitte nur mit den Hygienetüchern reinigen, da scharfe Desinfektionsmittel das Leder angreifen!
  • Wir empfehlen, nach dem Training die Hände erneut gründlich zu waschen.
  • Wer an der Straße auf Abholung warten muss, der tut dies bitte mit ausreichendem Abstand zum Ausgangsbereich.
  • Solltet Ihr Erkältungssymptome haben (auch leichte), wie z.B. Husten, Schnupfen, Fieber, Halsschmerzen, Abgeschlagenheit, Kopf- und Gliederschmerzen, Geschmacks- und/oder Riechstörungen, Atemnot oder Durchfall, so nehmt nicht am Training teil und geht unbedingt zum Arzt.
  • Abschließend müssen wir noch darauf hinweisen, dass Trainierende, die sich nicht an die Regeln halten, vom Training ausgeschlossen werden.

 

Wir danken Euch für Eure Mithilfe!

Wir nehmen Abschied

Soeben erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser Sportkamerad Ender Tulgar überraschend an Herzversagen verstorben ist. Ender war als Kampfrichter national und international tätig und hier äußerst engagiert. In seiner Funktion als Geschäftsführer im MABV und Veranstalter zahlreicher Boxveranstaltungen in NRW haben wir immer freundschaftlich und konstruktiv mit ihm zusammen gearbeitet. Er wird uns sehr fehlen!

Wir möchten seinen Angehörigen unser Beileid aussprechen und wünschen im Besonderen seiner Frau und seinen Kindern viel Kraft in dieser schwierigen Zeit!

Trainingsbetrieb eingestellt!!!

Liebe Boxfreunde!

Die Ereignisse überschlagen sich und nachdem wir gestern noch hofften, den Trainingsbetrieb aufrecht erhalten zu können, zwingen uns die jüngsten Entwicklungen nun dazu, den Trainingsbetrieb bis auf Weiteres einzustellen. Bitte setzt Euch untereinander in Verbindung und gebt allen Bescheid, damit niemand umsonst zur Halle fährt. Auch der Anfängerkurs muss nach unserer Zwangspause fortgesetzt werden.

Wir geben Euch Bescheid, sobald wir absehen können, wann der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Bis dahin wünschen wir Euch alles Gute!

Solides Debüt bei internationaler Boxveranstaltung in Bendorf

Mischka und Semih bekommen Unterstützung von den Rheinlandmeistern

Am vergangenen Wochenende fand in Bendorf ein Boxturnier mit internationaler Beteiligung statt. Neben Boxerinnen und Boxern aus der Region traten auch Sportlerinnen und Sportler u.a. aus Russland, England, Litauen und Polen gegeneinander an.

Auch die Weißenthurmer Boxer hatten sich angemeldet, wobei leider so manch eine Begegnung kurzfristig ausfiel. So waren es am Ende nur der amtierende Saarlandmeister Michail Gromov und der Ring-Neuling Semih Okutucu, die im Ring ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen durften.

Den Anfang machte Michail Gromov, den seine Vereinskameraden Mischka nennen. Da sein Gegner leider über dem gemeldeten Gewicht lag, einigte man sich auf einen Trainingskampf ohne Wertung, der in der offiziellen Pause stattfand. Beide Boxer zeigten ihr Können, verzichteten aber auf unnötige Härte. Die Trainer konnten mit ihren Schützlingen zufrieden sein, die einiges lernten und nun weiter an sich arbeiten können.

Später am Abend betrat Semih Okutucu zum ersten Mal das Seilgeviert. Ihm gegenüber stand Hemci Anas vom BC Frankenthal, der selbst erst seinen zweiten Wettkampf bestritt. Die beiden Boxer tasteten sich in der ersten Runde ab, blieben eher vorsichtig und passiv und setzten nur vereinzelt Akzente. In Runde zwei ging es dann aber zur Sache und beide Boxer zeigten sich schlagkräftig und ausdauernd. Semih konnte mehr Druck aufbauen als sein Kontrahent, dafür traf dieser mitunter etwas sauberer. Beide setzten ihren Kampfstil auch in der dritten Runde fort. Zeitweise wurde dem Publikum eine regelrechte Schlacht geboten und man vermochte kaum zu sagen, wer denn nun die Nase vorn hatte. Dementsprechend wertete das Kampfgericht den Kampf unentschieden und wurde damit der guten Leistung beider Boxer gerecht.

Mit dem Bendorfer Turnier wurde somit die letzte Phase der Vorbereitung auf die Boxgala im eigenen Hause eingeleitet. Diese findet am 28. März in der Turnhalle der Grundschule Weißenthurm statt. Bereits jetzt haben sich einige Vereine angemeldet. Auch die Box-Union konnte einige Boxtalente aufbauen. So werden u.a. der amtierende Saarlandmeister der Schüler, Michail Gromov, der Nordrhein-Cup-Gewinner Samy Pörschke, sowie die amtierenden Rheinland-Meister ihrer Altersklassen, Mehmet Can und Noel Uzun, im Seilgeviert zu sehen sein und auch Neuling Semih Okutucu wird dabei sein. Man darf sich also auf hochkarätige und spannende Fights freuen. Einlass ist um 15.30 Uhr. Der erste Gong läutet um 16.00 Uhr die Kämpfe ein. Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Seien Sie hautnah dabei, wenn es in Weißenthurm wieder heißt: „Let’s get ready to rumble!“

Nähere Infos gibt es im Internet unter www.boxunion.de.

 

 

Foto: Die Boxer Semih Okutucu (2.v.l.) und Mischka Gromov (3.v.l.), flankiert von den Rheinland-Meistern Mehmet-Can (1.v.l.) und Noel Uzun (4.v.l.)

13 Boxerinnen beim Frauensparringstreffen

Am Samstag, den 18.01., lud die Box-Union Weißenthurm Boxerinnen aus nah und fern zum Frauensparringstag ein. 13 Boxerinnen reisten z.T. von weit her mit ihren Trainern an, um sich in Trainingskämpfen (sog. Sparring) mit anderen Boxerinnen zu messen. Die Resonanz war damit überraschend groß. So waren neben Athletinnen aus Koblenz und Herdorf auch Boxerinnen aus Pulheim, Düren, Mönchengladbach und Brühl gekommen, um das im Training Gelernte im Sparring umzusetzen und neue Erfahrungen und Impulse zu erhalten. Auch zwei Weißenthurmer Faustkämpferinnen kamen zum Einsatz.

13 begeisterte Boxerinnen, flankiert von ihren Trainern

Zunächst gab es ein gemeinsames Aufwärmtraining. Anschließend ging es im Ring kräftig zur Sache. Die Sportlerinnen haben in ihren Heimatvereinen selten das Glück, geeignete Trainingspartnerinnen zu finden, da der Boxsport noch immer von Männern dominiert wird. So genossen sie nun die große Auswahl und boxten immer wieder neue Gegnerinnen. Die mitgereisten Trainer unterstützten ihre Athletinnen nach Kräften und gaben wichtige Tipps, die sofort umgesetzt wurden. Und die Frauen wurden einfach nicht müde. Erst nach zwei Stunden ging auch der letzte Sparringskampf zu Ende und die Sportlerinnen traten erschöpft, aber glücklich den Heimweg an.

„Das Interesse an Trainingstagen für Frauen ist groß“, so die Weißenthurmer Sportwartin, die das Treffen organisiert hatte. „Die meisten Frauen und Mädchen haben in ihren Vereinen keine passenden Trainingspartnerinnen, daher wird unsere Veranstaltung so gut angenommen und die Athletinnen und ihre Trainer nehmen zum Teil weite Anfahrtswege in Kauf. Nun hoffen wir, dass die Resonanz bei unserer anstehenden Boxgala ähnlich groß sein wird und wir dem Publikum ein paar erstklassige Frauenboxkämpfe präsentieren können.“

Besagte Boxgala findet am 28. März in der Turnhalle der Grundschule Weißenthurm statt. Bereits jetzt haben sich die ersten Vereine angemeldet. Auch die Box-Union konnte einige Boxtalente aufbauen. So werden u.a. der amtierende Saarlandmeister der Schüler, Michail Gromov, der Nordrhein-Cup-Gewinner Samy Pörschke, sowie die amtierenden Rheinland-Meister ihrer Altersklassen, Mehmet Can und Noel Uzun,  im Seilgeviert zu sehen sein. Man darf sich also auch diesmal auf hochkarätige und spannende Fights freuen.

Und wer es selbst einmal mit dem Boxsport versuchen möchte, kann sich ab sofort zum Anfängerkurs anmelden, der am 07.02. startet.

Samy Pörschke gewinnt den Nordrhein-Cup

Nachdem es zuletzt nicht gut lief beim Weißenthurmer Boxer, konnte er sich am vergangenen Wochenende über einen verdienten Sieg in Duisburg freuen. Im Finale des offenen Nordrhein-Cup besiegte Samy Pörschke seinen Gegner, Onel Cakici vom BC Essen-Steele, klar nach Punkten mit 3:0 Kampfrichterstimmen.

Von Beginn an zeigte Samy ein gutes Auge. So erkannte er die Absichten des Gegners früh und konnte fast alle ankommenden Schläge parieren. Er behauptete die Ringmitte und trieb seinen Gegner mehrfach an die Seile. Er nutzte die erste Runde zunächst, um seinen Kontrahenten zu studieren und hielt sich an mancher Stelle noch etwas zurück.

Ab der zweiten Runde machte er mehr Druck, schlug häufiger und fand stets die Lücken in der Deckung des Gegners. Dennoch behielt er einen kühlen Kopf und riskierte nichts, so dass er für den Gegner kaum ein Ziel bot. Ankommende Schläge wurden von Samys stabiler Deckung abgefangen oder durch schnelles Ausweichen gemieden und mit einem Konter beantwortet.

Die dritte Runde war beinahe eine Wiederholung der zweiten. Hier konnte seinen Kontrahenten zudem zweimal in der Ecke stellen, machte aber zu wenig aus seinem Vorteil. Glück für den überforderten Essener, der so wenigstens nicht noch mehr einstecken oder gar einen Knockout verkraften musste.

Samy Pörschke (2.v.l.) mit Trainer Mehmet-Can Uzun (3.v.l.) und mitgereisten Unterstützern

Die Urteilsverkündung war am Ende reine Formsache und Samy zeigte sich glücklich, dass er heute seine Leistung voll abrufen konnte.

„Jetzt ist der Knoten geplatzt“, freute sich auch Mehmet-Can Uzun, der Samy heute als Trainer zur Seite gestanden hatte. Und weiter: „Samy hat die Vorgaben gut umgesetzt und endlich einmal im Wettkampf zeigen können, was wir aus dem Sparring längst wussten: dass er ein schneller, beweglicher Boxer mit einem unglaublich harten Punch ist.“

Am kommenden Wochenende steht für die Weißenthurmer Boxer schon die nächste Prüfung an. Diesmal geht es zum Turnier nach Bürstadt.

 

 

Weißenthurmer Boxer bei Rheinlandmeisterschaft 2019 erfolgreich

Die Uzun-Brüder schlugen wieder zu: bei den Rheinland-Meisterschaften in Gerolstein siegten Noel und Mehmet-Can Uzun in ihrer jeweiligen Alters- und Gewichtsklasse und sicherten sich damit den Titel. Samy Pörschke wurde Vizemeister.

Noel Uzun musste an diesem Wochenende gleich zweimal ran: Samstags bestritt er noch das Halbfinale der Meisterschaften, Sonntags gab es gleich den Finalkampf. Bereits im Halbfinale zeigte er seine Qualitäten gegen den Gerolsteiner Benjamin Wagner. Dieser hatte, als Boxer des ausrichtenden Vereins, das Publikum auf seiner Seite. Er ging von Beginn an volles Risiko, griff immer wieder beherzt an, wurde jedoch von Noel gekonnt abgefangen und musste zahlreiche harte Treffer einstecken. Dennoch ließ er sich nicht beirren und versuchte immer wieder, getragen von der lautstarken Unterstützung der Halle, Noel zu treffen. Es gelang ihm zu selten. Immer wieder rannte er in die Schläge des lauernden Weißenthurmers, der mit viel Übersicht den Kampf bestimmte und sich nicht aus der Ruhe bringen ließ. Wagners mangelhafte Deckung lud immer wieder zu Kontern ein und so musste sich der Gerolsteiner am Ende nach Punkten geschlagen geben. So sicherte sich Noel Uzun souverän den Vize-Meistertitel.

Nun ging es in die Finalrunde: Bereits im nächsten Kampf des Abends stand Samy Pörschke für die Weißenthurmer im Seilgeviert. Auch er kämpfte gegen einen Gerolsteiner Boxer, Elvis Etemi, und damit gegen die ganze Halle. Samy zeigte sich in den ersten beiden Runden leider viel zu passiv und abwartend, selbst die Führhand war kaum zu sehen. Auch sein Gegner tänzelte über weite Strecken ohne auch nur den Ansatz eines Schlages durch den Ring. Beide schienen einander zu belauern. In Runde eins gelang es Etemi zweimal, kurze wilde Angriffe zu starten, auf die Samy passend antwortete. In Runde zwei verdoppelte sich die Zahl der Angriffe immerhin auf vier. Erst in Runde drei zeigte sich Samy beherzter, griff seinerseits einige Male an. Etemi wirkte müde, verausgabt, wobei man sich nach dem Verlauf der ersten beiden Runden schon fragen musste, wovon. Am Ende reichte es jedoch für den Weißenthurmer nicht zum Sieg, weswegen er sich mit dem Titel des Vizemeisters begnügen musste.

Mannschaftsfoto (v.l.n.r.): Christina Nickenig (Trainerin), Samy Pörschke (Vize-Rheinlandmeister der Jugendklasse), Serge Wunder (Trainer), Noel Uzun (Rheinlandmeister der Juniorenklasse), Mehmet-Can Uzun (Rheinlandmeister der Eliteklasse), Christian Nickenig (Betreuer)

Im zweiten Finalkampf mit Weißenthurmer Beteiligung standen sich zwei alte Bekannte gegenüber: Mehmet-Can Uzun traf auf den Neuwieder Boxer Dominik Michels. Die beiden standen sich bereits fünfmal im Ring gegenüber, fünfmal ging Mehmet-Can als Sieger hervor. Dennoch nahm Mehmet-Can den Fight nicht auf die leichte Schulter, immerhin ging es für ihn auch darum, sich für die Deutschen Meisterschaften zu empfehlen. Das erwies sich als absolut angebracht, denn Michels hatte seine Hausaufgaben gemacht, hatte sich technisch weiterentwickelt und deutlich an Schlaghärte gewonnen. Das Publikum sah den mit Abstand besten Kampf des Abends. Hier waren zwei brillante Techniker mit Köpfchen am Werk, deren Treffer unbarmherzig einschlugen. Alle drei Runden wirkten recht ausgeglichen, wobei Mehmet-Can mitunter schneller und erfolgreicher auswich und klarer traf. Beide hätten den Sieg verdient und vielleicht hätte man in einem normalen Turnier unentschieden gewertet. Bei den Meisterschaften muss es aber am Ende einen Sieger geben und so gewann Mehmet-Can knapp mit 3:2 Kampfrichterstimmen. „Das war mein bisher härtester Kampf. Dominiks Haken waren unglaublich hart und gefährlich“, berichtete er auf dem Weg in die Kabine.

Noel präsentiert Pokal und Urkunde

Erst am folgenden Tag gab es die letzten Finalkämpfe. Noel Uzun bekam es mit Mohammed Ötztoramann vom BR Westerwald zu tun. Der hatte sich am Vortag im Halbfinale behauptet und durchaus Eindruck hinterlassen. Noel war jedoch hungrig und kannte in allen drei Runden nur eine Richtung: vorwärts. Er trieb den Westerwälder Boxer durch den Ring, konnte ihn immer wieder am Seil stellen und satte Haken ins Ziel bringen. Ötztoramann zeigte Kampfgeist, versuchte dagegen zu halten, traf ebenfalls, fand aber letztlich kein Mittel, den starken Weißenthurmer zu kontrollieren. So gewann Noel am Ende einstimmig nach Punkten und holte damit den zweiten Meistertitel an den Rhein. „Die Uzun-Brüder sind zwei der stärksten Boxer, die das Rheinland derzeit zu bieten hat“, lobte der Landessportwart die Leistung der beiden.

Für Mehmet-Can geht es nun direkt in die Vorbereitung auf das größte Event seiner bisherigen Box-Karriere: die Deutschen Meisterschaften der U22 Ende Oktober.

Mehmet-Can Uzun boxt erstmals in der Oberliga

Mehmet möchte seinen Titel bei den diesjährigen Rheinland-Meisterschaften verteidigen

Der Anruf des rheinländischen Sportwarts kam überraschend, aber durchaus nicht ungelegen: eine Woche vor den wichtigen Rheinlandmeisterschaften, bei denen sich der Weißenthurmer Boxer Mehmet-Can Uzun die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften sichern möchte, erhielt er kurzfristig das Angebot, die Oberliga-Mannschaft des BC Pulheim zu unterstützen. Dort hatte es krankheitsbedingt Ausfälle gegeben. Nachdem Mehmet in der jüngsten Vergangenheit absolut überzeugt hatte, bot man ihm nun die Krankheitsvertretung an. Diese Gelegenheit wollten er und sein Trainer nutzen und so machten sie sich am nächsten Tag auf den Weg. Ärgerlicherweise fiel überraschend Mehmets geplanter Gegner aus. Kurzfristige Absagen sind leider immer wieder ein Ärgernis im Boxsport. Damit die Anreise nicht ganz umsonst war, gab es immerhin einen Sparringskampf gegen einen deutlich schwereren Boxer, dem ebenfalls der Gegner abhanden gekommen war. Ein ungleicher Fight, in dem Mehmet aber sein Können abrief und sich für weitere Kämpfe in der Liga empfahl. So vereinbarte man für die Zukunft wiederholte Einsätze in der Pulheimer Oberliga-Mannschaft.

Nun geht es mit gestärktem Selbstbewusstsein zu den Rheinland-Meisterschaften nach Gerolstein.